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Weihnachtsmarkt-Feeling für Zuhause: die besten Rezepte für die Weihnachtszeit


Ich liebe es, über Weihnachtsmärkte zu schlendern und die Stimmung und Sinneseindrücke auf mich wirken zu lassen. Das Gewusel der Menschen, das leckere Essen, die Musik und die Düfte. Da dieses Jahr leider keine Weihnachtsmärkte stattfinden können, habe ich mir überlegt, wie wir dieses Gefühl auch zu Hause erreichen können.

Ein Klassiker auf jedem Weihnachtsmarkt sind auf jeden Fall Kinderpunsch und Glühwein.

 

Kinderpunsch

Kinderpunsch könnt ihr entweder mit Apfel- oder Traubensaft machen. Für einen Liter Saft benötigt ihr:

  • 4 Zimtstangen
  • 15 Nelken
  • 1 Tl Geriebene Muskatnuss

Den Saft in einem geeigneten Topf mit dem Zimt und den Nelken in einem Topf erwärmen (nicht kochen!). Wenn der Saft warm ist, den Muskat hinzugeben. Das Getränk für ungefähr 6-8 Minuten unter gelegentlichem Rühren ziehen lassen.

Fertig ist euer selbstgemachter Kinderpunsch, wie vom Christkindlsmarkt!

Generell könnt ihr jedes Getränk bzw. Rezept weihnachtlich aufpimpen, wenn ihr zum Beispiel Zimt hinzufügt. Auch eine Prise gemahlene Nelken kann sehr für weihnachtliche Aromen sorgen.

 

Glühwein

Recherchen zu Folge eignet sich halbtrockener bis trockener Rotwein am besten. Ich habe einen „Merlot“ verwendet. Ansonsten braucht ihr:

  • 1,5 El Waldhonig
  • Saft von 2 ,Mandarinen oder einer Orange
  • 250 ml Traubensaft
  • 2 El Zimt
  • 2 Tl Anis
  • 1 Tl Muskat

Alle Zutaten mit dem Rotwein in einem Topf erwärmen (nicht kochen!). Auch hier empfiehlt es sich, den Muskat zum Schluss hinzuzufügen. Bei mittlerer Temperatur fünf bis zehn Minuten ziehen lassen und genießen.

 

Schupfnudeln

Wir in Fürth haben einen wundervollen Mittelalterweihnachtsmarkt, auf dem die letzten Jahre über sich immer längere Schlangen vor dem Schupfnudelstand gebildet hatten. Diese können wir ganz easy zu Hause zubereiten:

Für etwa 2-3 Portionen :

  • 500g Schupfnudeln aus der Packung
  • 200g saure Sahne
  • 50g geriebenen Emmentaler
  • 1 Zwiebel
  • Etwas Butter

Als Erstes die Zwiebel schälen und in schmale Scheiben schneiden. Scheiben halbieren und in die einzelnen halben Ringe aufteilen. Zwiebelringe in etwas Butter in einer Pfanne glasig dünsten, anschließend die Schupfnudeln der Packung getreu zubereiten. Sind die Nudeln fertig, Saure Sahne und Käse darübergeben und die Masse verrühren. Zum Schluss nach Geschmack würzen. Fertig sind Schupfnudeln wie vom Fürther Mittelaltermarkt!

Lebkuchen

Für die Naschkatzen unter euch, die Lebkuchen genauso lieben wie ich, habe ich hier mein Lebkuchenrezept rausgesucht.

Für ca. 20 Stück benötigt ihr:

  • 20 Oblaten mit 90 cm. Durchmesser
  • 150g zimmerwarme Butter
  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 300g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Zitronat
  • 100g Orangeat
  • 1 gestr. El Zimt
  • 1 gestr. Tl gemahlene Nelken
  • 1 gehäuften Tl Kakao
  • 1 Tl Backpulver
  • 1,5 El. Semmelbrösel
  • (Bei bedarf ein Esslöffel Mehl)
  • Für die Glasur 150g eurer liebsten Kuvertüre

Als Erstes die Butter mit den Eiern und dem Zucker schaumig schlagen. Im Anschluss werden die gemahlenen Haselnüsse und das Zitronat und Orangeat zur Eiermasse hinzugegeben. Für einen geschmeidigeren Teig könnt ihr das gewürfelte Orangeat und Zitronat noch ganz klein schneiden, bevor ihr es hinzugebt. Anschließend die Gewürze hinzugeben und mit Knethaken alles gut verrühren. Als Letztes gebt ihr noch die Semmelbrösel hinzu. Alles noch einmal gut vermengen.

Dann legt ihr ein Backblech mit Backpapier aus. Ihr streicht nun mit einem Esslöffel die Teigmasse auf die Oblaten. Ein Esslöffel pro Oblate genügt. Achtet beim Bestreichen darauf, dass ihr einen Rand auf der Oblate freilasst.

Die Lebkuchen werden bei 200 Grad Umluft für ca. 12 Minuten gebacken. Im Anschluss sofort mit der geschmolzenen Schokolade glasieren, das verhindert, dass eure Lebkuchen trocken werden.

Auskühlen lassen, bis die Schokolade komplett getrocknet ist. Fertig sind eure selbstgemachten Lebkuchen!

Butterplätzchen

 

Wer lieber Butterplätzchen mag, für den habe ich mit gutem Endergebnis versucht, das Geheimrezept meiner Oma nachzukreieren. Die Testesser waren begeistert!


Für ca drei Bleche Plätzchen bemötigt ihr:

  • 550g Mehl
  • 350g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier

Zuerst müsst ihr Butter, Zucker und die Eier schaumig schlagen. Danach rührt ihr das Mehl und den Vanillezucker unter. Wer auf Marzipangeschmack steht, kann hier gertenschlank Bittermandelaroma hinzufügen. Ich persönlich empfehle hier drei statt der auf der Packung empfohlenen fünf Tropfen auf 500g Mehl, da dieses Aroma sehr stark ist und den feinen Butter-Vanillegeschmack übertönen könnte.


Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für etwa zwei Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen.

Dünn ausrollen und mit Ausstechförmchen der Wahl ausstechen. Solltet ihr keine haben, könnt ihr genauso gut mit Gläsern Kreise ausstechen und diese nach dem Backen nach Lust und Laune verzieren.

Die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech bei 180 Grad für 8 bis zehn Minuten im Ofen backen, bis sie leicht golden sind.

Omas Tipp: Die fertigen Plätzchen in Backzucker wenden. Hierzu etwas Backzucker in einen Teller mit hohem Rand geben und die Plätzchen darin wenden.


Solltet ihr weihnachtliche Düfte auch ohne die obigen Rezepte zu kochen haben wollen, empfehle ich, zu Duftkerzen zu greifen.

Natürlich darf auch musikalische Untermalung nicht fehlen. Neben den Klassikern kann man auf Streamingdiensten alle möglichen Playlists durchstöbern. Hier ein kleiner Auszug meiner persönlichen Favoriten aus dem Pop/ Rock Genre:


Merry Xmas Everybody - Slade

Do they know It´s Christmas? - Band Aid

Happy Xmas (war is over) - John Lennon

Merry Christmas Everyone - Shakin‘ Stevens

Wonderful Christmastime - Paul McCartney

Trank God It‘s Christmas - Queen

Christmas Time - Bryan Adams

Felix Navidad - José Feliciano

Rockin‘ Around The Christmas Tree- Brenda Lee

It‘s Christmas Time - Status Quo

Der Weihnachtsmann vom Dach - Die Toten Hosen

 

- Franzi, Redakteurin

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