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Fridays for Future Fürth


Schon beim globalen Klimastreik hat es mich aufgeregt: Wieso haben wir in Fürth keine FFF-Demos? Dementsprechend habe ich mich gefreut, als eine Gruppe Jugendlicher aus dem Kreis Fürth eine Demo für den 12.04. angesetzt hat.
Die Wochen vergingen dann relativ schnell und als dann der „Freitag für die Zukunft“ gekommen war, zeichnete sich schon langsam ab, dass die Zahl der Mitstreiter*innen für Klimagerechtigkeit höher wird als ich - und auch die Organisatorinnen und Organisatoren der Demo - geschätzt haben.
Einige Tage zuvor teilte unser Schulleiter per Elternbrief mit, dass wir extra für unseren Kampf gegen den Klimawandel schon ab der vierten Stunde schulfrei bekommen.

     Nach dem Ende der vierten Stunde, machte ich mich mit ein paar Freunden auf den Weg zur kleinen Freiheit, dem Startpunkt der Kundgebung.
Die beiden Reden, die folgten, haben den Nagel auf den Kopf getroffen: Die erste Rednerin Anna erklärte, dass Personen wie Donald Trump erklären, den Klimawandel gäbe es gar nicht, während Volksvertreter*innen gerade davon reden, dass ihre Heimat(-Insel) gerade durch klimabedingte Umweltkatastrophe zerstört werden. Der zweite Redner, Julius, rügte dann, dass wir in Europa gerade einmal auf Platz 17 bei erneuerbaren Energien landen, als peinlich für die größte Volkswirtschaft Europas.
     Danach machte sich der Protestzug auf in Richtung Grüner Markt.Dazu ging es durch die Fußgängerzone am Rathaus, wo man am Rande stehend den Herrn Bürgermeister Braun sehen konnte. Am Grünen Markt folgten dann weitere Reden, auch von Katrin Valentin, einer Vertreterin von „Families  for Future“.Insbesondere haben die unzähligen Schüler, die wegen des Schulfreies eigentlich nach Hause hätten gehen können, aber trotzdem auf die Demo gegangen sind, ein wichtiges Zeichen gesetzt:
Wir kämpfen für unsere Zukunft, nicht für Schulfrei.

 

- Alexander, Redakteur

 

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